5 Tipps für ein glückliches Stadthunde-Leben

Du wohnst in Wien & hast einen Hund, oder planst dein leben mit einem Hund zu bereichern? Dann findest du hier unsere 5 Basic-Tipps für ein glückliches Stadthunde-Leben.

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1. Darf mein Hund einziehen?

Wer sein Leben – und damit auch seine Wohnung – mit einem Hund teilen möchte, der sollte zunächst abklären, ob dies seitens des Vermieters erlaubt ist. Denn tatsächlich sagt der OGH, dass „übliche Haustiere“ – zu denen eben auch Hunde zählen – grundsätzlich erlaubt sind. Das trifft auch dann zu, wenn im Mietvertrag nichts zur Haustierhaltung steht. Im Einzelfall hingegen kann die Haltung verboten werden, wenn ein Tier die Wohnung etwa stark verschmutzen oder beschädigen würde. Daher: Vorher informieren!

2. Die Sache mit den Verordnungen.

Jede Großstadt kennt eine Vielzahl von Verordnungen, die das Zusammenleben der Menschen untereinander und natürlich auch jenes mit Tieren ordnen (Anarchie funktioniert eben nicht). Auch in Wien ist die Hundehaltung gesetzlich geregelt. Hierunter fallen etwa die Leinen- oder Maulkorbpflicht an öffentlichen Plätzen, die Haltung von sogenannten hundeführscheinpflichtigen Hunden (beides siehe Wiener Tierhaltegesetz) sowie die jährlich zu entrichtende Hundeabgabe.

3. Spießrutenlauf Gehsteig.

Im turbulenten Stadtalltag kommen einem auf dem Weg zur Arbeit, in die Hundezone oder nachhause oft eine Vielzahl von Passanten entgehen: Gestresste Fußgänger, rasante Radfahrer, überholende Jogger und neugierige Kinder. Damit der Stresslevel eures Hundes auch im Gedrängel niedrig bleibt, solltet ihr nicht nur konsequent mit ihm üben, an der Leine zu gehen und die Grundkommandos zu beherrschen (vor allem „Stopp“ oder „Steh“ ist im Straßenverkehr Gold wert!), sondern ihn auch an der von der Straße abgewendeten Seite führen.

4. Achtung vor Giftködern!

Leider müssen wir auch diese Warnung aussprechen: Seid achtsam, was euer Hund im Alltag aufschnappt. Nicht nur Wohnhausanlagen & Co. streuen ab und an Giftköder, um ungebetene Gäste in Form von Ungeziefer in Schach zu halten, sondern auch so manche „Hundehasser“. Gerade in Hundezonen und an Plätzen, wo viele Vierbeiner anzutreffen sind, ist daher Vorsicht geboten.

5. Raus ins Grüne.

So eindrucksvoll der Stadtalltag auch ist, euer Hund ist und bleibt ein Naturbursch (und -mädel). Es gibt für ihn kaum etwas schöneres, als draußen im Grünen zu sein, neuen Gerüchen nachzugehen, das feuchte Gras unter den Pfoten zu spüren oder sich im Laub zu wälzen. Ihm – und auch eurer Gesundheit – zuliebe solltet ihr daher so oft wie möglich in der Natur spazieren gehen und damit nicht nur für neue Eindrücke sondern auch viel Bewegung sorgen.